Welch ein Paukenschlag in Rastatt. Wir holten die erhofften Punkte beim Tabellenletzten. Allerdings
- ein 8:0 Kantersieg beim Traditionsclub hatte vor dem Match keiner auf dem Schirm. Wir blieben somit auch im siebten Spiel nach der Winterpause ohne Niederlage. Allerdings bleibt die Lage im Abstiegskampf nach wie vor spannend, zumal auch die Konkurrenz dreifach punktete.
Vor einer mageren Kulisse gehörten den Gastgebern die ersten 10 Minuten. Zum Glück für uns ließen die Rastatter zwei glasklare Torchancen ungenutzt. Absolut effizient da-gegen wir. Gegen eine hoch stehende Gästeabwehr passten die ersten drei gefährlichen Angriffe punktgenau. Florian Karl (12./19.) und Kevin Kremer (16.) sorgten früh für eine beruhigende Führung. In diesen Szenen war auch klar erkennbar, in
welchem Mannschaftsteil es beim FCR klemmt. Die Defensive des Gastgebers erwies sich einmal
mehr als nicht landesligatauglich. Hinzu kam ein Aussetzer des Keepers, der den haltbaren Schuss
von Mike Rheinberger zur 4:0 Pausenstand (38.) durch die Arme rutschen ließ. Trotz des hoffnungslosen Rückstandes gaben sich die Platzherren nicht auf. Insbesondere in der Offensive waren durchaus gute Ansätze erkennbar. Nicht immer war unsere Abwehr Herr der Situation. Der FCR ließ jedoch die Abschlusskonsequenz vermissen. Auf der Gegenseite ging das muntere Toreschießen weiter. FSV-Spielertrainer Christoph Oswald nach einem Standard in der 56. Min. zum 5:0. Wiederum Florian Karl in der 71. und Jonas Mösch in der 83. schraubten das Ergebnis in die Höhe. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Fabian Pietrock in der 86. Min. mit einem verwandelten Foulelfmeter. Gegen eine in der Schlussphase kräftemäßig und auch moralisch abbauenden Gegner hätte der FSV-Sieg durchaus auch noch höher ausfallen lassen.
Fazit: „Wir haben früh die entscheidenden Tore gemacht. Die ersten 10 Min. hatten wir Glück, nicht in den Rückstand zu geraten. Der deutliche Sieg darf uns im Abstiegskampf nicht überheblich machen.