Die Hürde gegen den Titelanwärter Bühlertal war für uns zu hoch. Die Gäste waren fußballerisch die bessere Mannschaft. Wir hätten schon ein bisschen Glück gebraucht, um den avisierten Punkt zu holen. Das Spiel begann mit 50minütiger Verspätung. Das angesetzte Schiri-Team vom Bodensee musste kurzfristig krankheitsbedingt absagen. Als Ersatz sprang Marvin Meier (Windschläg) mit seinen Assistenten ein. Für uns leider keine Idealbesetz- ung. Er verweigerte uns in der 39. Min. einen möglichen Foulelfmeter, und schickte den ge- foulten Kevin Kremer nach dessen zu heftiger Reklamation mit Gelb-Rot vom Platz. Dies war aus unserer Sicht auch nicht die einzige strittige Entscheidung. Die Gäste begannen stark. In der Anfangsphase ließen sie Ball und Gegner laufen und zeigten fuß- ballerische Klasse. Wir standen tief um den kombinationsstarken Gästen nicht ins offene Messer zu laufen. Unserer Viererabwehrkette arbeitete gut und ließ im Strafraum nichts zu. Für ihren Führungstreffer in der 22. Min. brauchten die Gäste einen strittigen Freistoß. Dieser wurde allerdings klasse verwandelt. Nach dem Rückstand mussten wir mehr tun und wurden mit unserem zeitweiligen Vorchecking mutiger. Gegen die ballsicheren Gäste taten wir uns aber schwer. Nur selten gelang es uns Druck auf die gegnerische Abwehr auszuüben. Chancen waren im Ansatz zwar vorhanden, es reichte aber nicht zum kontrollierten Abschluss. In Unterzahl hielt sich unser Risiko auch im 2. Abschnitt in Grenzen. Da Fabian Pietrock gelbrot gefährdet bereits in der ersten Halbzeit ausge- wechselt werden musste, fehlte es uns auch an Alternativen im Sturm. Bei 2 – 3 Szenen konnte sich FSV-Keeper Mike Werner auszeichnen. Beim 0:2 in der 63. Min. durch Sebastian Keller, der einen Abpraller nutzte, war Mike machtlos. Auch im zweiten Abschnitt hatten wir Torchancen durch den einzig verbliebenen Stürmer. Florian Karl hatte jedoch am heutigen Tage kein Abschlussglück. Fazit: „Leider blieb die Überraschung aus. In Unterzahl war es schwer gegen die ball-sicheren Bühlertaler das Spiel umzubiegen. Dennoch hat es meine Mannschaft taktisch gut gelöst. Kompliment an die Innenverteidiger, die nahezu alle Zweikämpfe gewannen.“