FSV Altdorf erreicht das Minimalziel

Beim VfB Gaggenau holt der Aufsteiger einen wertvollen Punkt / Schlechte Platzverhältnisse.   

Das Kellerduell war kein Spiel für Fußballästheten. Der ramponierte Rasen des Traischbach-Stadions leistete hierzu einen maßgeblichen Beitrag. "Spielkombinationen ließ der holprige Platz nicht zu. Das Hauptaugenmerk galt deshalb der Torverhinderung", sagte FSV-Spielertrainer Christoph Oswald. Entsprechend trennten sich die Teams auch mit einem leistungsgerechten Remis. Mit dem Unentschieden erreichten die Gäste das angestrebte Minimalziel.

Optische Vorteile erspielte sich in der ersten Halbzeit der VfB. Die Gaggenauer waren zumindest bemüht, die 0:4-Klatsche vom vorherigen Sonntag in Bühlertal vergessen zu machen. Die FSV-Abwehr um die Innenverteidiger Ralf Rauer und Mike Morat war jedoch aufmerksam und ließ mit ihrem kompromisslosen Spiel nur wenig zu. Zudem hatten die Altdorfer mit Daniel Geppert im Tor einen sicheren Rückhalt, der bei zwei brenzligen Situationen gut reagierte.

Verletzungsbedingt musste der FSV zur Pause umstellen. Steffen Götsch war bereits vor der Partie angeschlagen und musste nach 45 Minuten passen. Felix Pietrock rückte links in die Viererkette. Für Götsch brachten die Schwarz-Weißen mit Kevin Kremer notgedrungen früh einen dritten Stürmer. Kaum auf dem Platz, hatte Kremer in der 47. Minute die größte Chance des Spiels. Allein vor Keeper Manuel Eckert brachte er das Leder jedoch im Netz nicht unter. In der Folge neutralisierten sich die Teams zunehmend.
"Das Mittelfeld wurde vielfach ohne konkrete Anspielstation mit langen Bällen überbrückt. Diese waren zumeist leicht zu verteidigen. In den Strafräumen tat sich aber Mitte der zweiten Hälfte nichts mehr", sagte der FSV-Coach in seinem Fazit.

FSV Altdorf: Geppert, Morat, Götsch (46. Kremer), Herdrich, Rauer, Oswald, Pietrock, Stückle, Wolters, Walther, Tränkle.
Schiedsrichter: Blöth (Marxzell).
Zuschauer: 120

Quelle: Badische Zeitung vom 19.03.2012