"Nicht unsere Kragenweite"

Für den Aufsteiger FSV Altdorf ist die Reserve des Offenburger FV eine Nummer zu groß.


Gegen die Reserve des OFV war für den FSV nichts zu holen. Der Aufsteiger hielt das Spiel über weite Strecken offen. Die Gäste waren jedoch offensiv besser strukturiert, machten zum richtigen Zeitpunkt die ersten beiden Tore und standen defensiv kompakt.

"Gegen den OFV darf man sich Fehler einfach nicht erlauben. Trotzdem wäre für uns ein besseres Ergebnis drin gewesen. Wir haben einige gute Chancen liegen lassen. Der OFV hat nicht unsere Kragenweite. Wir müssen gegen andere Mannschaften punkten", sagte FSV-Spielertrainer Christoph Oswald. Zufrieden war sein Kollege Sven Wahle: "Wir haben eine gute Leistung gezeigt und souverän drei Punkte geholt." Schon nach fünf Minuten gab es für Daniel Tränkle eine Großchance, den FSV in Führung zu bringen. Nach einem Abwehrschnitzer schob er das Leder freistehend am Tor vorbei. Nach einem Eckball nutzte Kapitän Jan Kahle (26.) eine Kopfballvorlage zur OFV-Führung. Altdorf hatte keine Antwort parat. "Wir hätten in der Halbzeit schon höher führen müssen" sagte OFV-Spielertrainer Sven Wahle.
Nach der Pause tankte sich Alexander Christ über rechts durch und Yasin Ilhan brauchte nur noch den Fuß zum 2:0 (51.) hinzuhalten. Altdorf kam zwar auch zu Chancen, allerdings fehlte im Strafraum die Kaltschnäuzigkeit. Mit einem Konter machten die Gäste in der 67. Minute alles klar. In der 84. Minute besorgte Alexander Christ nach einem Foul an ihm mit einem verwandelten Elfmeter den vierten OFV-Treffer. Felix Pietrock gelang noch der Ehrentreffer.

FSV Altdorf: B. Oswald, Morat, Fleig, Jenner (60. Kremer), Rauer (75. Herdrich), Ch. Oswald, Goetsch, Pietrock, Karl, Tränkle (75. Schächner), Stückle.
OFV II: Baumgartner, Kahle, T. Petereit, Ilhan (81. Benz), Wahle, Kosp (70. Schwab), Baitenger, Maier, Christ, Welle (86. Dautner), Auer.
Tore: 0:1 Kahle (26.), 0:2 Ilhan (51.), 0:3 Knosp (67.), 0:4 Christ (83./FE), 1:4 Pietrock (88.).
Schiedsrichter: Schnurr (Kappelrodeck).
Zuschauer: 180
Quelle: Badische Zeitung vom 19.09.2011