Drei Fragen an Christoph Oswald

Der FSV Altdorf sorgte am vergangenen Sonntag mit dem 10:0-Sieg beim SC Kuhbach-Reichenbach für einen Paukenschlag. BZ-Redakteur Uwe Schwerer hat den Altdorfer Spielertrainer Christoph Oswald nach den Nachwirkungen und dem kommenden Gegner befragt.


BZ:
10:0 – müssen Sie jetzt aufpassen, dass die Spieler nicht abheben?

Oswald: Klar, wenn man eine junge Mannschaft hat, muss man schon schauen, dass die Spieler auf dem Boden bleiben. Aber wir schätzen das schon richtig ein. Kuhbach-Reichenbach war vorher schon ersatzgeschwächt, hat dann zwei Spieler durch Platzverweis verloren und hat sich danach taktisch nicht sehr geschickt verhalten. Und bis zum 1:0 haben wir uns schon schwer getan.

BZ: Der FSV steht mit sechs Punkten aus drei Spielen auf Platz. Zufrieden?

Oswald: Nach der Niederlage in Rust zum Saisonbeginn waren die Spieler schon etwas am Boden, deshalb war es wichtig, dass wir die zwei folgenden Spiele gewonnen und etwas für das Selbstvertrauen getan haben. Mit sechs Punkten kann man sicherlich gut leben.

BZ: Mit dem SV Freistett kommt jetzt ein schlagbarer Gegner.

Oswald: Man darf sich von der Tabelle nicht blenden lassen. Gegen Freistett haben wir in der vergangenen Saison aus zwei Spielen nur einen Punkt geholt. Von der Qualität der Einzelspieler gehört die Mannschaft zu den ersten Fünf. Sie haben letzte Saison die Hinrunde etwas vermasselt und haben in der Rückrunde gut gepunktet. Sie spielen aus einer guten Ordnung heraus und fahren ihre Konter. Das wird ein richtig schwerer Brocken.

 

Quelle: Badische Zeitung vom 03.09.2010