Genau zum 85jährigen Bestehen feiert der FSV Altdorf seinen größten sportlichen Erfolg.

Die 1. Mannschaft steigt nach 2001 und 2006 zum dritten Mal in die Landesliga auf. Sportlich ebenso hoch ist der 10. Tabellenplatz der Reservestaffel in der Kreisliga A zu werten. Immerhin konnte die Elf vom Trainer- und Betreuerduo Theo Oswald und Jan Wurth mit dem SV Kippenheim, dem FV Sulz und dem SV Oberweier renommierte 1. Mannschaften tabellarisch hinter sich lassen. Die Erfolge wurden beim Rundabschluss der beiden Mannschaften unter dem Vordach des FSV-Clubhauses kräftig gefeiert. Spieler, Betreuer, Vorstandschaft und Fans ließen die Geschehnisse der turbulenten Saison Revue passieren. Das Wellental der Gefühle machte sich insbesondere an Ergebnissen fest. Der 10:0 Erfolg am 3. Spieltag in Kuhbach ließ ebenso aufhorchen, wie auch am 19. Spieltag die 1:6 Niederlage in Freistett. Den besonderen Charakter des Vereins macht es aus, dass die Trainingseinheiten beider Mannschaft zusammen abgehalten werden. „Das ist die Philosophie des Vereins“ bemerkte 2. Vorsitzende Armin Bauer beim Abschluss. Lieber wird auf den absoluten Erfolg verzichtet, als das Gemeinsamkeitsgefühl der Spieler gefährdet. „Wenn sich dann der Erfolg wie in dieser Saison trotzdem einstellt, um so besser“. An diesem System wird auch in der kommenden Runde festgehalten. Für Spielertrainer Christoph Oswald ist dies allerdings zuweilen eine logistische Meisterleistung, zumal der Trainingsdurchschnitt bei deutlich über 20 Spielern liegt. Trainingsbester war letzte Saison Torsten Griesbaum, gefolgt von Florian Karl und Daniel Geppert. 85 Einheiten wurden von Christoph Oswald vergangene Saison angesetzt. Bester Torschütze bei der Reserve war Daniel Tränkle mit 20 Treffern. Bei der 1. Mannschaft traf mit Florian Karl ein Neuzugang 17x ins gegnerische Netz. Mit Florian Karl hat der Verein im letzten Jahr einen Glücksgriff gemacht. Der junge dynamische Stürmer schaffte schnell den Schritt von der Kreisliga B in die Bezirksliga und entwickelte sich zum Torjäger. Mit dem elsässischen Nachwuchsspieler Stefane Jenner schaffte ein Winterzugang ebenfalls den Sprung in die Bezirksliga-Startelf. Beide Spieler stellen unter Beweis, dass der FSV auch von auswärts kommenden jungen Spielern Raum und die Chance zur Weiterentwicklung gibt Gut entwickelt haben sich auch die jungen Eigengewächse Kevin Kremer und Torsten Stückle. Vom Oberliga erfahrenen Spieler-trainer Christoph Oswald wurde in der vergangenen Saison auch das taktische Verständnis der Spieler verbessert. So ist die Umstellung auf die Viererabwehrkette erfolgreich geglückt. Trumpf war allerdings die Offensive. Mit 84 Treffern hat der FSV mit Abstand die meisten Tore erzielt. Den Ruhm der besten Abwehr hat die Elf um einen Treffer verpasst. Bemerkenswert, dass in der vergangenen Saison zusammen-gerechnet in beiden Teams über 40 Spieler eingesetzt wurden. Gedankt wurde durch das Vorstandsteam Andreas Kremer und Armin Bauer allen Personen, angefangen vom Platzwart bis zur Trikotpflegerin, die ihren Beitrag zum Spielbetrieb leisteten.

Der Saisonabschluss war auch die Zeit Tschüss zu sagen. Tobias Spelsberg wechselt als Spielertrainer zum TuS Mahlberg. Ihm folgt Keeper Dominik Bildner. Dirk Wildt hat 15 Jahre die Kickstiefel für den FSV geschnürt. Jetzt wechselt der gebürtige Wallburger zum SV  SV Ettenheimweiler. Dirk Wildt war zuletzt Leistungsträger in der Reserveelf und hat wesentlich zum Klassenerhalt beigetragen.  Glückwünsche sprachen beim Saisonab-schluss Ulrike Schmidt (Stellvertretende Bürgermeisterin), Michael Biehler (Ortsvorsteher) und Wolfgang Ohnemus (Sprecher Förderkreis) aus.

Hier ein Link zu den Bildern