Nach dem Abstieg aus der Landesliga kehrt mit Christoph Oswald (27) ein Altdorfer Eigengewächs als Spielertrainer zurück. Sechs Jahre spielte er in der Oberligamannschaft des SC Freiburg, vor drei Jahren wechselte er zum Bahlinger SC.

"Der Kontakt zur Mannschaft ging nie verloren", sagt Oswald, dessen Vater als Pressewart beim FSV fungiert. "Trotz des Abstiegs habe ich eine homogene Mannschaft vorgefunden. Auch ein Verdienst der Interimstrainer Carsten Traber und Christian Wurth. Die Vorbereitung verlief zufriedenstellend, bis auf die Partie gegen Grafenhausen. Aber das war vielleicht ein Aufwecker zur rechten Zeit. Spielerisch wollen wir uns weiterentwickeln. In der Vergangenheit wurde das Hauptaugenmerk auf die Defensive gelegt. Ich rechne damit, dass wir nun mehr das Spiel nach vorne machen müssen. Da müssen wir uns verbessern. Die Bezirksliga ist Neuland für mich. Unser Hauptziel ist ein einstelliger Tabellenplatz. Es besteht kein Druck, gleich wieder aufsteigen zu müssen. Sollten wir oben mitspielen, ist es umso schöner. Die Mannschaft bekommt Zeit, ich werde sie auch bekommen. Auch wenn die Offensive meine Wunschposition wäre, werde ich dort spielen, wo mich die Mannschaft benötigt. Wahrscheinlich im zentralen Mittelfeld. Oder als Sechser. Eine Viererkette halte ich in dieser Liga nicht für notwendig. Zwar hätten wir in der Innenverteidigung dazu die Möglichkeit, aber dafür benötigt man auch über die Außenbahn Spieler, die von hinten her das Spiel nach vorne unterstützen".

Quelle: Badische Zeitung vom 06.08.2009